Klassischer amerikanischer Apfelkuchen

Klassischer amerikanischer Apfelkuchen

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Saftige Äpfel, ein knuspriger, buttriger Teig und eine Prise Zimt – der klassische amerikanische Apfelkuchen ist nicht umsonst einer der beliebtesten Kuchen in den USA. Seine goldbraune Kruste und die aromatische, fruchtige Füllung machen ihn zum Highlight auf jeder Kaffeetafel. Ob als gemütliches Dessert an einem Herbstnachmittag oder als festlicher Höhepunkt bei besonderen Anlässen: Der Apfelkuchen begeistert immer.

Typisch für den amerikanischen Apple Pie ist seine doppelte Teighülle – oben und unten knusprig, in der Mitte saftig-fruchtig. Er lässt sich wunderbar vorbereiten, einfrieren und sogar kalt genießen. Die harmonische Mischung aus Süße, leichter Säure und würzigem Zimt sorgt für das unverwechselbare Geschmackserlebnis, das viele mit amerikanischer Hausmannskost verbinden.


Welche Apfelsorten eignen sich am besten für amerikanischen Apfelkuchen?

Am besten eignen sich leicht säuerliche und feste Apfelsorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten beim Backen ihre Form und sorgen für eine perfekte Balance zwischen Süße und Frische im Kuchen. Wer mag, kann auch verschiedene Sorten kombinieren, um ein besonders vielschichtiges Aroma zu erzielen.


Zutaten für Klassischer amerikanischer Apfelkuchen

  • Äpfel: Herzstück des Kuchens, am besten säuerlich und fest, damit die Füllung nicht zu matschig wird.
  • Weizenmehl: Für den Teig, sorgt für die richtige Textur.
  • Zucker: Zum Süßen von Teig und Füllung – am besten eine Mischung aus weißem und braunem Zucker.
  • Butter: Macht den Teig zart und aromatisch.
  • Zimt: Gibt der Apfelfüllung ihren charakteristischen Geschmack.
  • Zitronensaft: Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und hebt das Aroma.
  • Salz: Balanciert die Süße im Teig und in der Füllung.
  • Speisestärke: Bindet die Füllung, damit sie beim Schneiden nicht ausläuft.
  • Ei: Für die goldene Kruste als Ei-Waschung.

So bereitest du Klassischer amerikanischer Apfelkuchen zu

Schritt 1: Mürbeteig zubereiten

Das Mehl mit Salz, Zucker und kalter Butter verkneten, bis Streusel entstehen. Nach und nach eiskaltes Wasser zugeben, bis der Teig zusammenhält. Zu einer Kugel formen, halbieren, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühlen.

Schritt 2: Äpfel vorbereiten

Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Speisestärke vermischen und kurz durchziehen lassen.

Schritt 3: Kuchenboden ausrollen

Eine Teighälfte rund ausrollen und die gefettete Kuchenform damit auslegen, dabei einen kleinen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Schritt 4: Füllung auf dem Boden verteilen

Die Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen, dabei die Flüssigkeit möglichst zurückhalten.

Schritt 5: Deckel vorbereiten und auflegen

Die zweite Teighälfte ebenfalls ausrollen und als Deckel auf die Füllung legen. Ränder gut zusammendrücken, überschüssigen Teig abschneiden und nach Belieben verzieren. In die Mitte kleine Schlitze schneiden, damit Dampf entweichen kann.

Schritt 6: Backen und genießen

Den Kuchen mit verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 50–60 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen kurz abkühlen lassen, lauwarm oder kalt servieren.


Servieren und Aufbewahren

Klassischer amerikanischer Apfelkuchen schmeckt frisch gebacken besonders gut, leicht lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Reste lassen sich luftdicht verpackt bei Raumtemperatur für 2–3 Tage aufbewahren oder im Kühlschrank lagern. Zum Aufwärmen den Kuchen kurz im Backofen erwärmen, damit der Teig wieder knusprig wird. Der Apfelkuchen eignet sich außerdem sehr gut zum Einfrieren – einfach in Stücke schneiden und portionsweise einfrieren.


Häufig gestellte Fragen

Wie verhindere ich, dass der Boden durchweicht?

Streue etwas Semmelbrösel oder Mandeln auf den Teigboden, bevor die Apfelfüllung daraufkommt. Sie saugen überschüssige Feuchtigkeit auf.

Kann ich den Kuchen im Voraus zubereiten?

Ja, du kannst den Teig und die Füllung am Vortag vorbereiten und den Kuchen frisch backen. Auch fertig gebacken lässt er sich gut lagern und aufwärmen.

Welche Alternativen gibt es zur klassischen Apfelfüllung?

Statt nur Äpfeln kannst du Rosinen, gehackte Nüsse oder Cranberries hinzufügen. Für ein winterliches Aroma passen auch etwas Nelke oder Muskat.

Muss ich die Äpfel schälen?

Empfohlen wird es, damit die Füllung zarter wird. Wer es rustikaler mag, kann die Schale aber dranlassen.

Wieso braucht man Speisestärke?

Sie bindet den Saft, der beim Backen austritt, und sorgt dafür, dass die Füllung schön zusammenhält.

Kann ich den Teig auch ohne Ei machen?

Ja, das Ei dient hauptsächlich als Glanz. Für eine vegane Variante einfach pflanzliche Milch zum Bestreichen nehmen.


Mehr Kuchen-Ideen gefällig?

Wenn dir dieser klassische amerikanische Apfelkuchen schmeckt, probiere auch diese Highlights:

  • Französische Tarte Tatin – karamellisierte Apfeltarte für besondere Momente.
  • Streuselkuchen mit Beeren – fruchtig und knusprig zugleich.
  • Zitronen-Baiser-Pie – herrlich frisch und leicht.
  • Käsekuchen nach New Yorker Art – cremig und sättigend.
  • Zwetschgenkuchen vom Blech – klassisch saftig aus Omas Backstube.

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Klassischer amerikanischer Apfelkuchen

Klassischer amerikanischer Apfelkuchen


  • Author: Elena Bauer
  • Total Time: 90 Minuten
  • Yield: 1 Kuchen (ca. 10 Stücke)

Description

Der klassische amerikanische Apfelkuchen überzeugt mit zartem Mürbeteig, saftigen Äpfeln und einer Prise Zimt. Die doppelte Teighülle sorgt für Knusprigkeit, während die Apfelfüllung angenehm fruchtig bleibt. Perfekt für gemütliche Kaffeerunden oder besondere Anlässe!


Ingredients

67 Äpfel (z.B. Boskoop, Elstar oder Braeburn)

300 g Weizenmehl (Type 405)

180 g kalte Butter

120 g Zucker

40 g brauner Zucker

1 TL Zimt

2 EL Speisestärke

1 EL Zitronensaft

1/2 TL Salz

34 EL eiskaltes Wasser

1 Ei (zum Bestreichen)


Instructions

1. Mehl, Salz, 20 g Zucker und Butter in Stücken rasch zu Streuseln verkneten, dann eiskaltes Wasser esslöffelweise zugeben, bis der Teig zusammenhält. In zwei Hälften teilen, flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühlen.

2. Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft, 100 g Zucker, braunem Zucker, Zimt und Speisestärke vermengen.

3. Erste Teighälfte auf bemehlter Fläche rund ausrollen, in die gefettete Kuchenform legen, dabei einen kleinen Rand formen. Boden mit Gabel einstechen.

4. Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Boden verteilen, dabei die meiste Flüssigkeit zurückhalten.

5. Zweite Teighälfte ausrollen, als Deckel auflegen, Ränder gut andrücken und überstehenden Teig abschneiden. Nach Wunsch verzieren und kleine Schlitze einschneiden.

6. Kuchen mit verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 50–60 Minuten goldbraun backen.

7. Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und am besten lauwarm servieren.

Notes

Verwende säuerliche Apfelsorten für das beste Aroma und eine nicht zu süße Füllung.

Achte darauf, dass der Teig immer gut gekühlt ist – so wird er besonders knusprig.

Backe den Kuchen auf unterster Schiene, damit der Boden schön durchbackt und nicht matschig wird.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 60 Minuten
  • Category: Kuchen
  • Method: Backen
  • Cuisine: Amerikanisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 22g
  • Sodium: 170mg
  • Fat: 12g
  • Saturated Fat: 7g
  • Unsaturated Fat: 4g
  • Trans Fat: 0g
  • Carbohydrates: 48g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 3g
  • Cholesterol: 42mg

Keywords: Apfelkuchen, Apple Pie, Klassiker, Herbst, Backen

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